Kompression

Equalizer und Kompressoren gehören zu den wichtigsten Mixwerkzeugen.

 

, Typen von Kompressoren , Was kann ich mit dem Konzept des Kompresors alles bewirken? Spitzen Glätten, Dynamik einschränken, Dynamik Form verändern, Groove verstärken, Sidechaining, Obertöne zumischen, Punch erzeugen, Transienten betonen oder zurücknehmen, Parallele Kompresion, Schwingverhalten Kurven des Releases. Klallharte Konpression für in the Face Sound, Leveling, Klassiker, Optocompressoren, VCA, MU,etc.

Generelle Funktionsweise eines Kompressors

Der Kompressor wird allgemein hin mit der Aufgabe assoziiert, die Dynamik eines Musiksignales einzuschränken. Bei selbst aufgenommenen Instrumenten ist dieser Schritt eigentlich immer erforderlich, da unsere Hörgewohnheiten , wenn wir ein Instrument direkt live vor uns hören, nicht vergleichbar ist, wenn wir das Instrument viel leiser später aus der DAW  hören.

 

Die Kompression geschieht, indem der Kompressor die Laustärke des Signales verringert, sobald es unterhalb einer voreingestellten Schwelle (Threshold) liegt. Der zeitliche Verlauf der Reduktion des Pegels kann mittels der sogenannten Attack-Zeit eingestellt werden. Ebenso kann analog zeitlich die Verminderung der Reduktion zurück zum Originalpegel mittels der sogenannten Release-Zeit eingestellt werden.

 

Links in Bild der Fabfilter Compressor C 2, welche die Vorgänge hervorragend visualisiert.

aufgenommenen Instrumenten ist dieser Schritt eigentlich immer erforderlich, da unsere Hörgewohnheiten , wenn wir ein Instrument ttels der sogenannten Release-Zeit eingestellt werden.

Kompression und "Loudness War"

Der „Loudness War“ beschreibt die Bestrebungen Musik mit anderen Chart-Hits hinsichtlich der Lautstärke konkurrenzfähig zu machen („Lauter“ wird in den meisten Fällen als „Besser“ empfunden im direkten Vergleich).

 

Folgende Vorgehensweise wird leider oft angewandt:
Transienten werden mittels sehr kurzer Attack-Zeiten bei gleichzeitig hoher Ratio radikal abgesenkt, um danach den Gesamtpegel ebenso radikal wieder anzuheben.

Diese Vorgehensweise erfüllt einerseits zwar den Zweck einen lauteren Mixes zu bekommen - andererseits wirkt sie sich aber auch ungünstig auf den Gesamtklang der Produktion aus, da die hochkomplexen Transienten deformiert werden. Die Transienten sind aber entscheidend für den Charakter und das Erkennen eines Instruments.

 

Daher ist bei der Bearbeitung von Transienten Achtsamkeit gefordert!

 

Eine Funktion der Attack-Zeit ist es ja schließlich die Transienten möglichst unbeeinträchtigt zu lassen. Ein Klang kann ohnehin nur  wirklich komprimiert werden, wenn man ihn sich entwickeln lässt.

Parallele Kompression und Transienten-Designer

Wenn es darum geht Transienten von perkussiven Signalen zu zähmen ist der Einsatz eines Kompressors nicht die unbedingt die beste Wahl.

In diesem Fall bietet sich das Prinzip der parallelen Kompression an, bei dem dem Originalsignal das Signal in stark komprimierter Form  (Ratio10:1 oder höher) zugemischt wird. Dies hat den Vorteil, dass die Transienten in ihrer ursprünglichen Form erhalten bleiben. Der Kompressionsgrad des resultierenden Signals fällt dabei geringer aus als bei der Kompression des Direktsignals. Das Ergebnis kann sich aber dennoch besser im Mix durchsetzen und wirkt kraftvoller. Dabei muss natürlich der Gesamtpegel nachkorrigiert werden (Stichwort „Level Matching“). Es spricht auch nichts gegen eine Kombination aus direkter Kompression und paralleler Kompression. Viele Plugins haben die Möglichkeiten der parallelen Kompression bereits integriert.

 

Der Einsatz von Limitern bietet sich an, wenn es darum geht nur vereinzelt vorkommende Signalspitzen im Pegel zu reduzieren. 

 

Alternativ bietet sich auch der Einsatz eines Transienten Designers an, der speziell für die Bearbeitung von Transienten entworfen wurde.

 

Siehe links den SPL Transient Designer von Universal Audio.

„Spitze“ Transienten können klanglich auch mit Tape Emulations Plugins abgerundet werden.

 

Siehe links die Emulation der Ampex Tape Machine von Universal Audio.

Im folgenden findest du noch ein paar Klassikeran Kompressoren aus der Studiowelt

La-3A Compressor Emulation von Universal Audio

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1176-Compressor Emulation von Universal Audio

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La-2A-Compressor Emulation von Universal Audio

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Distressor-Compressor Emulation von Universal Audio

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DBX-160-Compressor Emulation von Universal Audio

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